home sweet home

Die Wahrscheinlichkeit, im vereisten Berlin beim Gehen auszurutschen und hinzufallen ist diese Tage recht hoch. Ich denke, diese Erfahrung werden einige gemacht haben. Die Wahrscheinlichkeit, sich dabei ein Bein zu brechen, ist hingegen glücklicherweise sehr gering. Sehr gering heisst aber dennoch > 0.

Nachdem ich seit Samstag Nachmittag das Klinikum Friedrichshain näher kennen lernen durfte, hiesst es nun – home sweet home. Ein hoch auf die westliche Gesundheitsinfrastruktur!  Vielen dank an die ca. 20-30 Pfleger, Ärzte, Bettenschieber etc. die sich um mich gekümmert haben! Vielen Dank, an den Passanten der den Krankenwagen für mich gerufen und mich mit Decken versorgt hat! Vielen Dank an dir Krankenwagenfahrer, welche in rekordverdächiger Zeit am Ort waren (ich denke das waren 3 Minuten… o.k., vielleicht auch  5…, schon cool!). Vielen Dank an Steffen, der mir Montag früh parallel zu diversen Vertragsverhandlungen mein neues MacBook ans Bett geliefert und eingerichtet hat :)

Ernsthaft, ein Beinbruch ist in gewissem Sinn ‘kein Beinbruch’, aber auch nicht das allerschönste was einem passieren kann (Vollnarkose und so). Es ist ein gutes Gefühl, das Menschen da sind, die sich um einen sorgen – sei es die Profis aber auch die Familie und das Soziale Umfeld per sms, Mail, Telefon, Besuch, etc. Also noch einmal ernstgemeiner Dank!
Einziger Wermutstropfen: warum muss ich 5 Wochen Krücken haben und die Kollegen vom Fussball dürfen schon zwei bis drei wochen nach ihren Brüchen wieder auf’s Feld? Ich rieche Ungerechtigkeit… die Welt braucht uns… wir sind hier, um sie zu gestalten… ;)