home sweet home
Die Wahrscheinlichkeit, im vereisten Berlin beim Gehen auszurutschen und hinzufallen ist diese Tage recht hoch. Ich denke, diese Erfahrung werden einige gemacht haben. Die Wahrscheinlichkeit, sich dabei ein Bein zu brechen, ist hingegen glücklicherweise sehr gering. Sehr gering heisst aber dennoch > 0.
Nachdem ich seit Samstag Nachmittag das Klinikum Friedrichshain näher kennen lernen durfte, hiesst es nun - home sweet home. Ein hoch auf die westliche Gesundheitsinfrastruktur! Vielen dank an die ca. 20-30 Pfleger, Ärzte, Bettenschieber etc. die sich um mich gekümmert haben! Vielen Dank, an den Passanten der den Krankenwagen für mich gerufen und mich mit Decken versorgt hat! Vielen Dank an dir Krankenwagenfahrer, welche in rekordverdächiger Zeit am Ort waren (ich denke das waren 3 Minuten… o.k., vielleicht auch 5…, schon cool!). Vielen Dank an Steffen, der mir Montag früh parallel zu diversen Vertragsverhandlungen mein neues MacBook ans Bett geliefert und eingerichtet hat
Ernsthaft, ein Beinbruch ist in gewissem Sinn ‘kein Beinbruch’, aber auch nicht das allerschönste was einem passieren kann (Vollnarkose und so). Es ist ein gutes Gefühl, das Menschen da sind, die sich um einen sorgen - sei es die Profis aber auch die Familie und das Soziale Umfeld per sms, Mail, Telefon, Besuch, etc. Also noch einmal ernstgemeiner Dank!
Einziger Wermutstropfen: warum muss ich 5 Wochen Krücken haben und die Kollegen vom Fussball dürfen schon zwei bis drei wochen nach ihren Brüchen wieder auf’s Feld? Ich rieche Ungerechtigkeit… die Welt braucht uns… wir sind hier, um sie zu gestalten…
am 30. Januar 2010 um 15:24 Uhr.
In der Tat, ein hoch auf das deutsche Gesundheitssystem
Gute Besserung Lukasz…
Gleb
am 31. Januar 2010 um 13:29 Uhr.
Gute Besserung!
am 31. Januar 2010 um 14:27 Uhr.
nicht schlecht… ich hab schon lange keinen so ehrlichen Kommentar mehr auf unser Gesundheitssystem gelesen. gerade in diesen Tagen nicht wo es mal wieder um ein paar Euro geht die irgendwo fehlen.. wenn man sich jetzt mal vorstellt das die Leute ja auch alle irgendwie da sind auch wenn man sich gerade mal kein Bein bricht.. das ist schon Hammer …
Gute Besserung
PS: sei froh das du die Welt gestaltest und nicht den rasen umpflügen must..
am 31. Januar 2010 um 15:43 Uhr.
Das Sportler viel schneller wieder auf den “Beinen” sind, liegt wohl an der Nachbetreuung oder?
Krücken haben den Nachteil das man langsamer wohin kommt und 200m gehen schon gefühlt wie ein km joggen sind :). Dafür bekommt man starke Arme ;).
Auf jeden Fall gute Besserung Lukasz.
am 4. Februar 2010 um 16:32 Uhr.
Gute Besserung!